Sonntagsgedanken (28) – Vielleicht zu viele Gegensätze?

Du trinkst deinen Kaffee Schwarz,

ich mit Milch und Zucker.

Ich bin chaotisch und unordentlich,

bei dir putzt sogar eine Putzfrau, weil du Unordnung nicht magst.

Du lernst einen Handwerksberuf,

ich freue mich wenn ich einen Nagel in die Wand bekomme.

Ich verbringe meine Wochenenden gerne mit einem guten Buch oder vor einem leeren Dokument, was nur darauf wartet, beschrieben zu werden,

du liebst es feiern zu gehen und man trifft dich zu der Zeit meistens mit immer mindestens einen Bier in der Hand.

Man sagt immer Gegensätze ziehen sich an. Dies war auch eines der Dinge, die mich von Anfang an, an dir fasziniert haben. Du warst das komplette Gegenteil von mir, auch charakterlich, hast mich mit deiner offenen Art herausgefordert und mich so immer ein kleines bisschen mehr aus meiner Schale herausgeholt. Hast mich zum lachen gebracht, mir das Gefühl gegeben, als wäre ich das Wichtigste auf der Welt.

Doch irgendwann war der Wurm drin. Du hast dich immer mehr abgewendet, ich hatte das Gefühl, ich werde dir zu viel, bis du irgendwann nicht mehr geantwortet hast.

Waren es vielleicht einfach zu viele Gegensätze, die zwischen uns herrschten? Haben wir uns nur zu Anfang angezogen um dann wieder abgestoßen zu werden?


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