Ein Jahr im Einzelhandel – meine Erfahrungen

Hey ihr Lieben,

seit September letzten Jahres arbeite ich im Einzelhandel, in einem Klamottenladen, und bin jetzt gerade in meinen letzten Arbeitswochen. Da sicher viele von euch auch eventuell etwas für den Übergang von Schule und Arbeit suchen, habe ich gedacht, ich schreibe euch hier fünf meiner Eindrücke auf, die ich gesammelt habe.

  1. Die Arbeitszeiten sind nicht wie die Öffnungszeiten. Morgens muss der Laden aufgeräumt, sowie die Kleidung gesichert und in den Verkaufsraum eingeräumt werden. Abends werden die Kassen abgerechnet und das kann dann auch mal eine Stunde dauern, wenn große Differenzen auftreten.
  2. Der Kunde ist König und die Verkäufer die einzigen Ansprechpartner. Dementsprechend bekommt man deren Frust ab, obwohl man meistens nicht dafür kann.
  3. Wir waren nicht die einzige Filiale von der Kette in der Stadt. Es gab noch zwei andere. Dementsprechend war die Zusammenarbeit auch oft groß. Es sind welche eingesprungen, wenn ein Krankheitsfall war, der mit den eigenen Mitarbeitern nicht ausgeglichen werden konnte und es kam oft vor, dass ich am Tag mindestens fünfmal mit denen telefoniert habe, weil die Kunden wissen wollten, ob eine bestimmte Größe noch in der anderen Filiale verfügbar ist.
  4. Man bekommt mehr von den Feiertagen mit, weil man mehr in das Geschäft eingebunden ist.
  5. Volle Kleiderstangen sind nicht gut für kleine Menschen und wenn ich aufgeräumt habe, musste ich meistens  direkt einen Hocker mitnehmen, weil ich sonst nicht an die Regale ran gekommen wäre.

 

erfahrungen.im.einzelhandel

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