Ende erstes Ausbildungsjahr – ein Fazit

Hey ihr Lieben,

es tut mir ganz doll leid, dass in der letzten Zeit keine Beiträge online kamen, aber meine Katze hat sich dazu entschieden, meinen Laptop runterzuschmeißen, als dieser gerade am Laden war. Kurz gesagt, die Ladebuchse war kaputt. Und als dauerpleite Fotografenazubine musste ich erst bis Anfang des nächsten Monats warten, um mir die Reperatur leisten zu können. Womit wir auch schon beim Thema wären: meine Ausbildung.

Seit dieser Woche befinde ich mich im zweiten Lehrjahr meiner Ausbildung als Fotografin im Portaitbereich. In der letzten Zeit habe ich für mich selber ein kleines Fazit gezogen und da habe ich mir gedacht, ich lasse euch in 10 Fakten davon teilhaben.

 

Anna-Sophie_Schmidt(1)

1.Wenn ihr euch für den Fotografiebereich interessiert, würde ich euch auf jeden Fall raten, den Weg in die klassische Handwerksausbildung einzuschlagen, anstatt auf eine überteuerte Privatschule zu gehen. Denn in einer Ausbildung lernt ihr viel mehr von eurem späteren Berufsalltag kennen. Ich kann natürlich nicht von jeder Schule sprechen und Studium lasse ich jetzt mal außen vor. Wenn ihr euch nicht dazu entscheidet in den Werbebereich oder in die Selbstständigkeit zu gehen, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit sein, dass beispielweise eurer Arbeitsalltag sehr viel aus Pass & Bewerbungsbildern besteht und diesen Arbeitsalltag lernt ihr in der Ausbildung kennen.

2. Ich hätte niemals gedacht, wie körperlich anstrengend der Beruf ist. Ständiger Perspektivenwechsel während Shootings, Tragen von Hintergründen und großen, schweren Stativen mit Lichtformern, die doppelt so groß sind, wie man selber, um einige Beispiele aufzuzählen.

 

MKG

3.Man darf eindeutig keine Höhenangst haben.

4.Der Beruf enthält sehr viel Physik und Technik. Ich bin jetzt nicht die Beste darin, aber ich habe eindeutig gemerkt, dass ich dadurch, dass ich mich so für den Bereich interessiere, mehr damit auseinandersetze und es auch schneller verstehe.

5.Durch die Berufsschule probiere ich mich immer mehr digital im gestalterischen Bereich aus und ich liebe es.

HansaPark.1

6.In dem Beruf wird sehr viel mit Menschen zusammengearbeitet. Meistens finde ich es super. Meistens. Und dann gibt es diese Leute, mit denen man nicht klar kommt, die die Arbeit nicht zu schätzen wissen, oder nicht den gepflegten Menschenumgang kennen.

7.Fotografie besteht zum Großteil aus Schreibtischarbeit.

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8.Fangt früh mit den Berichtsheftaufgaben an! Je näher die Zwischenprüfung anrückt, desto mehr bekomme ich leichte Panik und organisiere mich dumm und dusselig, um irgendwie alle Aufgaben meinen und den Ansprüchen meiner Ausbilderin entsprechend anzufertigen.

9.Man muss sehr viel Durchhaltevermögen haben. Ich habe fast ein halbes Jahr lang nur Pass & Bewerbungsbilder fotografiert, aber jetzt, wo ich mehr machen kann, merke ich, dass es sich gelohnt hat, die Zeit durchzuziehen.

10.Der Beruf ist kein vierzig Stunden Job von montags bis freitags von 8-16 Uhr und innerhalb eines Jahres werdet ihr zu den Top Fotografen gehören und für Shootings auf der ganzen Welt gebucht. Ja, vielleicht war es bei der ein oder anderen Person so, aber meistens ist die Realität komplett anders. Fotografen gibt es wie Sand am Meer und um hier raus zustechen, müsst ihr viel Eigeninitiative zeigen. Bis ein Uhr nachts Bilder bearbeiten, die Wochenenden auf Hochzeiten verbringen, …

2Jahre2

Der Beruf ist hart, aber ich liebe es. Und wer weiß, wo führt es einen hin?

 

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