Sonntagsgedanken (32) – der erste Kuss, Franzbrötchen, Hamburg

Ich hatte meinen allerersten Kuss mit 15 in einem Freizeitpark. Wir haben uns an dem Tag kennengelernt und sind genau an dem selben Tag zusammen gekommen. Total verrückt und schnell.

Und genauso verrückt und schnell ging diese Beziehung, oder auch eher Sommerflirt, vorbei.

Aber jetzt wenn ich nach fast vier Jahren an diesem Tag im Freizeitpark denke, fällt mir auf, wie geschickt er es gemacht hat.

Also wenn du das hier liest, Kompliment!

Er hat sich immer näher an mich rangetastet. Erst den Arm um mich gelegt, ein Kuss auf die Stirn, ein Kuss auf die Wange und dann in der Schlange für die nächste Achterbahn hatte ich mit dir meinen allerersten Kuss.

Ich erinnere mich nicht an einen prägnanten Moment vor diesem Kuss, eher an das ganze Drumherum, das er kurz war und dass ich danach nicht mehr aufhören wollte. Und an die gemeinsame Achterbahnfahrt danach.

Der erste Kuss ist etwas besonderes. Egal ob es der allererste erste Kuss, oder der erste und vielleicht letzter erster Kuss zwischen sich neu gefundenen Menschen.

Dieser eine Moment, diese eine Berührung bringt alles auf eine intimere Ebene. Ein Schritt in eine neue, aufregende Richtung der Beziehung.

Und manchmal ist es auch dieser Moment vor dem Kuss, der in Erinnerung bleibt.

Wir sind uns nahe. Du hast deine Arme um mich gelegt, mich nahe an deinen Körper gedrückt. Mein Kopf lehnt an deiner Brust.

In genau dieser Situation haben wir uns in den letzten Wochen immer wieder gefunden. Anfangs hast du mich nach meiner Nummer gefragt, das letzte Mal hast du mich zum Spaß in die Wange gekniffen.

Seit einigen Tagen knistert es immer mehr zwischen uns. Die Nachrichten werden tiefgehender, die Berührungen intensiver.

Ich weiß es nicht, wann ich mich das letzte Mal so wohl und zufrieden gefühlt habe.

Ich hebe meinen Kopf, schaue hoch und begegne deinen Blick. Warm, Intensiv und Forschend.

Dann beginnst du deinen Kopf zu mir runter zu beugen. Kommst mir immer näher.

Ich bekomme Panik, drehe meinen Kopf zur Seite und lehne mich an dich. Ich will das nicht!
Du drückst mir einen Kuss auf die Wange, umarmst mich fester.

Ich schaue wieder hoch, bemerke deinen Blick. Du probierst es noch einmal und dieses Mal lasse ich es zu.

Hier ist dieser Moment vor dem ersten Kuss, der mir in Erinnerung bleibt, zusammen mit den ersten Kuss zwischen Erotikpostern und Getränkekartons.


Daumen hoch für: ganz viele unterschiedliche und interessante Leute kennenzulernen, Hamburg ❤

Tollpatschmoment: Dieser Moment, als ich auf der Arbeit eine Lampe tiefer stellen wollte und mir die komplette Stange mit der Lampe auf mein Finger geknallt ist. Aua!

Fasziniert: Ich bin etwas verwundert, dass ich erst jetzt gesehen habe, wie viele verschiedene Sorten von Franbrötchen es am Hamburger Hauptbahnhof gibt. franz & friends ist der Wahnsinn. Ich probiere mich gerade durch die verschiedenen Sorten durch.

Musiktipp: Ein Freund aus der Schule von mir versucht sich weiter einen Namen zu machen und es ist so sehr zu sehen, wie viel Mühe er sich bei seinem letzten Song gegeben hat. Nicht nur beim Song, sondern auch im Social Media Bereich. So etwas sollte man eindeutig honorieren. Wenn ihr mögt, schaut gerne vorbei und lasst ein bisschen Liebe da, er wird sich sehr freuen <3.

Advertisements

Sonntagsgedanken (31) – Endlich kreativ sein

Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie dankbar ich noch immer bin, dass ich die Möglichkeit bekomme, diese Ausbildung zu machen.

Zwar hatte ich bis jetzt nur zwei Tage im Betrieb, kann es also noch nicht so ganz beurteilen, aber das was ich gesehen habe, fasziniert mich total.

Einfach von morgens bis abends kreativ sein.

Ich habe so viel Inspiration bekommen, auch für den Blog.


Daumen hoch für: diese ganze Woche!, ganz viele neue Menschen aus ganz Deutschland kennen zulernen, dass ich durch das Pendeln nach Hamburg immer Leute aus der Schule treffe, Inspiration, Kreativität

Daumen runter für: wenn man über eine Stunde auf seine Cocktails warten muss und am Ende sogar welche vergessen werden, stundenlanges Stehen, dass der Schienersatzverkehr einfach so fährt, wie er lustig ist und ich so bereits an meinem zweiten Ausbildungstag zu spät gekommen bin

Festgestellt: Ich habe nach Jahren wieder gemerkt, wie lecker le crobag ist.

Musiktipp: KAYEF – Wir sind okay

 

Sonntagsgedanken (30) – Abschied, Sonnenaufgänge, Milchkaffee

Daumen hoch für: Wege in den Neuanfang, Produktivität, Freundinnenmomente. Tränen des Abschieds aber auch der Freude, Musik!!!!, der ein oder andere Sonnenaufgang der mir das frühe Aufstehen zumindest etwas erleichtert hat, Milchkaffee

Daumen runter für: diesen ständigen Regen. Ich weiß gar nicht, wie oft ich bei Wetter.de geschaut habe, ob es regnet, es sich aber doch immer wieder geändert hat., Abschied

Musiktipps: Casper – Keine Angst, OneRepublic – No Vacancy, Sarah Miles – No Vaccancy

Diese Frage habe ich mir gestellt: Wie bekomme ich einen Blazer knitterfrei in einen Koffer? Ich würde mich da sehr über eure Tipps freuen.

 

Eine schöne Woche wünsche ich euch!


Life Impressions #1

Hey ihr Lieben,

ich mache ständig Fotos. Ich habe meine Kamera fast immer dabei, um Momentaufnahmen meines Lebens festzuhalten, aber sie passen nicht immer für Instagram, aber da ich euch manche Bilder einfach nicht vorenthalten möchte, führe ich ab heute die Kategorie Life Impressions ein. Ein Artikel dieser Art wird ungefähr alle zwei Monate online gehen. So kann ich euch noch mehr an meinen Leben teilhaben lassen, ohne das es zu viel wird.

LifeImpressions#1.1

LifeImpressions#1.2

LifeImpressions#1.3

LifeImpressions#1.4

LifeImpressions#1.5

LifeImpressions#1.6

LifeImpressions#1.7

LifeImpressions#1.8

LifeImpressions#1.9

LifeImpressions#1.10

LifeImpressions#1.11

LifeImpressions#1.12

LifeImpressions#1.13

 

Wie gefallen euch Artikel dieser Art? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.


Ein Jahr im Einzelhandel – meine Erfahrungen

Hey ihr Lieben,

seit September letzten Jahres arbeite ich im Einzelhandel, in einem Klamottenladen, und bin jetzt gerade in meinen letzten Arbeitswochen. Da sicher viele von euch auch eventuell etwas für den Übergang von Schule und Arbeit suchen, habe ich gedacht, ich schreibe euch hier fünf meiner Eindrücke auf, die ich gesammelt habe.

  1. Die Arbeitszeiten sind nicht wie die Öffnungszeiten. Morgens muss der Laden aufgeräumt, sowie die Kleidung gesichert und in den Verkaufsraum eingeräumt werden. Abends werden die Kassen abgerechnet und das kann dann auch mal eine Stunde dauern, wenn große Differenzen auftreten.
  2. Der Kunde ist König und die Verkäufer die einzigen Ansprechpartner. Dementsprechend bekommt man deren Frust ab, obwohl man meistens nicht dafür kann.
  3. Wir waren nicht die einzige Filiale von der Kette in der Stadt. Es gab noch zwei andere. Dementsprechend war die Zusammenarbeit auch oft groß. Es sind welche eingesprungen, wenn ein Krankheitsfall war, der mit den eigenen Mitarbeitern nicht ausgeglichen werden konnte und es kam oft vor, dass ich am Tag mindestens fünfmal mit denen telefoniert habe, weil die Kunden wissen wollten, ob eine bestimmte Größe noch in der anderen Filiale verfügbar ist.
  4. Man bekommt mehr von den Feiertagen mit, weil man mehr in das Geschäft eingebunden ist.
  5. Volle Kleiderstangen sind nicht gut für kleine Menschen und wenn ich aufgeräumt habe, musste ich meistens  direkt einen Hocker mitnehmen, weil ich sonst nicht an die Regale ran gekommen wäre.

 

erfahrungen.im.einzelhandel

Sonntagsgedanken (28) – Vielleicht zu viele Gegensätze?

Du trinkst deinen Kaffee Schwarz,

ich mit Milch und Zucker.

Ich bin chaotisch und unordentlich,

bei dir putzt sogar eine Putzfrau, weil du Unordnung nicht magst.

Du lernst einen Handwerksberuf,

ich freue mich wenn ich einen Nagel in die Wand bekomme.

Ich verbringe meine Wochenenden gerne mit einem guten Buch oder vor einem leeren Dokument, was nur darauf wartet, beschrieben zu werden,

du liebst es feiern zu gehen und man trifft dich zu der Zeit meistens mit immer mindestens einen Bier in der Hand.

Man sagt immer Gegensätze ziehen sich an. Dies war auch eines der Dinge, die mich von Anfang an, an dir fasziniert haben. Du warst das komplette Gegenteil von mir, auch charakterlich, hast mich mit deiner offenen Art herausgefordert und mich so immer ein kleines bisschen mehr aus meiner Schale herausgeholt. Hast mich zum lachen gebracht, mir das Gefühl gegeben, als wäre ich das Wichtigste auf der Welt.

Doch irgendwann war der Wurm drin. Du hast dich immer mehr abgewendet, ich hatte das Gefühl, ich werde dir zu viel, bis du irgendwann nicht mehr geantwortet hast.

Waren es vielleicht einfach zu viele Gegensätze, die zwischen uns herrschten? Haben wir uns nur zu Anfang angezogen um dann wieder abgestoßen zu werden?


Sonntagsgedanken (26) – Produktivität, Regen, Kamerakram

Daumen hoch für: Motivation, Produktivität, wenn monatelang geplante Dinge endlich ihren Lauf nehmen

Daumen runter für: den Moment wenn einen mitten auf der Brücke bei strömenden Regen der Regenschirm kaputt geht, tagelanger Regen (eigentlich will ich ja nicht über das Wetter meckern, aber irgendwann reicht es auch mal)

Hat mich zum nachdenken gebracht: dieser Artikel auf Zukkermädchen über das Thema Veränderung im Bloggerbereich

Gekauft: Kamerakram (kommt ein Artikel zu online, wenn ich genug zusammen habe), ein bisschen was zum Organisieren, Assecoires für ein Outfit für nächste Woche – jetzt brauche ich nur noch Schuhe und ich habe schon mindestens 30 Paar anprobiert!

Musiktipp:  Kettcar – Lattenmessen 

Bildergebnis für nikonBildergebnis für regenBildergebnis für kettcar band

 

Eine schöne Woche wünsche ich euch!

Viele Veränderungen

Hey ihr Lieben,

ihr denkt euch bestimmt, wieso kommen heute zwei Beiträge online?

In der nächsten Zeit kommen für meine Zukunft sehr viele Veränderungen auf mich zu. Noch möchte ich nicht mehr sagen, als dass ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent im Sommer eine Ausbildung im künstlerischen/publizistischen Bereich anfangen werde. Die Eintragung bei der Handwerkskammer dauert so lange und bevor ich den Vertrag noch nicht komplett unterschrieben bei mir aufm Schreibtisch liegen habe, möchte ich noch nicht mehr dazu sagen.

Wie ihr sehen könnt, ist die erste Veränderung der Name für meinen Blog. Als ich mich Ende 2013 bei WordPress angemeldet und den Blog gegründet habe, habe ich mir keine Gedanken gemacht, ob es Gedankenchaos überhaupt schon als Blog gibt. Ich habe gedacht, es ist ein schöner Name und als ich den Namen nicht so eingeben konnte, weil der schon vergeben war, habe ich einfach eine Eins ran gehangen. In den letzten Jahren habe ich mich immer mehr mit dem Thema Social – Media auseinandergesetzt und festgestellt dass die Internetadresse für nichts stand und nicht im Kopf hängen bleibt. Schließlich habe ich Gedankenchaos gegoogelt und erst dann gesehen, wie oft der Name schon vergeben ist. Wenn ich damit groß geworden wäre, hätte ich irgendwann sicherlich ein riesengroßes Problem gehabt.

Also habe ich mir Gedanken gemacht, wofür ich stehe und was meine Intention und mein Ziel mit diesem Blog ist.

Im kreativen Bereich zu arbeiten ist nicht einfach. Leider ist es eine Tatsache, die man zugeben muss. Nicht jeder hat das Glück sagen zu können, ich werde jetzt freier Künstler und habe nach dem Studium Ausstellungen in Paris und New York, oder ich mache eine Schauspielausbildung und komme sofort nach Hollywood. Natürlich gibt es solche Fälle, aber meistens ist es so, dass sich jeder sein Glück hart erarbeiten muss, damit er den Luxus hat, mit seiner Leidenschaft sein Leben zu finanzieren. Es ist harte Arbeit, aber wenn man für seinen Bereich brennt, dann sieht man es nicht mehr so sehr als Arbeit.

Ich möchte versuchen mir mit dem Blog einen Namen zu machen, mir vielleicht damit ein zweites Standbein neben meinem Ausbildungsberuf aufzubauen. Aus diesem Grund möchte ich versuchen hier eine gewisse Professionalität rein zubringen, aber ohne dass die Persönlichkeit verloren geht. Ein Online Magazin mit Persönlichkeit sozusagen.

Deshalb habe ich beschlossen meinen Blog in Anna Sophie umzubenennen. Das ist mein Name. Dafür stehe ich.

Es wird sich in den nächsten Wochen sicherlich noch einiges am Layout ändern. Es ist gerade ein Grobentwurf. Komplett zufrieden bin ich nicht, aber wer ist das schon irgendwann mal? Man sieht immer Verbesserungsbedarf. Ich bringe mir das Programmieren selber bei und ich hoffe, ich bekomme es irgendwann mal ganz gut hin. Kennt ihr vielleicht gute Internetseiten über das Thema? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Für neue Artikel habe ich auch ganz viele Ideen, es muss nur funktionieren! Falls ihr Ideen oder Wünsche habt, lasst es mich gerne in den Kommentaren oder per Mail wissen.

Die nächsten Monate werden sehr aufregend und ich hoffe ihr begleitet mich und mein Blog auf diese Reise. Es wird aufregend!

Let the yourney begin

Sonntagsgedanken (25) – verschiedene Social Media Strategien, Gegensätze, Empfehlungen

Daumen hoch für: Freundinnenmomente, Gemeinschaftsgefühl,

Daumen runter für: nach nicht einmal drei Minuten im Regen klitschnass zu sein, wenn man den Anschlusszug verpasst und so eine Stunde am Bahnhof warten muss

Gelesen: einen sehr interessanten Artikel in der digit! – Das Profi Magazin für digitale Bilder über verschiedene Social – Media Strategien

Neu entdeckt: Wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr meinen kleinen Interior Haul gesehenSøstrene Grene wurde in Dänemark von den Schwestern Anna und Clara gegründet. Ihre Intention ist es, ihre Begeisterung für die Schönheit und Anmut für die kleinen Dinge, mit der ganzen Welt zu teilen und die Menschen zu ermutigen sich umzuschauen und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Es gibt verschiedene Produktkategorien wie zum Beispiel Innendekoration, Schreibwaren oder Kinderspielzeug. Do it yourself ist ebenfalls ein ganz großes Thema. Hier findet ihr eine Übersicht mit den Läden. Es kommen jetzt erst so langsam Neueröffnungen in Süddeutschland. Ich kann den Laden auf jeden Fall empfehlen!

Musiktipp: Rise Against – House on fire

Nachgedacht: Man sagt ja immer Gegensätze ziehen sich an. Aber was ist,wenn zu viele Gegensätze herrschen?

 

Bildergebnis für sostrene grene logoBildergebnis für digit das profi magazin für digitale bilder

Sonntagsgedanken (23) – laue Sommerabende, Inventur, Tollpatschmomente

Daumen hoch für: die ersten lauen Sommerabende, Knallfarben auf den Fußnägeln, Sommersprossen

Daumen runter für: dieses Etwas mit der Gesundheit, Inventur (irgendwann kommen einen die Zahlen schon wieder aus dem Kopf raus), Tollpatschmomente, nach der sechsten Stunde mit dem vollsten Bus im ganzen Kreis zur Arbeit fahren zu müssen

Mal wieder festgestellt: wie schnell die Zeit vergeht.

Gerade: zähle ich eigentlich nur noch die Tage. Stück für Stück baue ich mir gerade etwas ganz großes für meine Zukunft auf und ich kann es gar nicht abwarten euch davon zu erzählen, weil es auch den Blog betreffen wird. Aber zuerst will ich alle Unterschriften und Zusagen haben.

Bestellt: Kamerakram, ein Buch zum Minimalismus, eine Petite – Fit Treggings

Musiktipp: 

 

Eine schöne Woche wünsche ich euch!

 

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." - Henry Ford


picture via pinterest (Klick)