Ende erstes Ausbildungsjahr – ein Fazit

Hey ihr Lieben,

es tut mir ganz doll leid, dass in der letzten Zeit keine Beiträge online kamen, aber meine Katze hat sich dazu entschieden, meinen Laptop runterzuschmeißen, als dieser gerade am Laden war. Kurz gesagt, die Ladebuchse war kaputt. Und als dauerpleite Fotografenazubine musste ich erst bis Anfang des nächsten Monats warten, um mir die Reperatur leisten zu können. Womit wir auch schon beim Thema wären: meine Ausbildung.

Seit dieser Woche befinde ich mich im zweiten Lehrjahr meiner Ausbildung als Fotografin im Portaitbereich. In der letzten Zeit habe ich für mich selber ein kleines Fazit gezogen und da habe ich mir gedacht, ich lasse euch in 10 Fakten davon teilhaben.

 

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1.Wenn ihr euch für den Fotografiebereich interessiert, würde ich euch auf jeden Fall raten, den Weg in die klassische Handwerksausbildung einzuschlagen, anstatt auf eine überteuerte Privatschule zu gehen. Denn in einer Ausbildung lernt ihr viel mehr von eurem späteren Berufsalltag kennen. Ich kann natürlich nicht von jeder Schule sprechen und Studium lasse ich jetzt mal außen vor. Wenn ihr euch nicht dazu entscheidet in den Werbebereich oder in die Selbstständigkeit zu gehen, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit sein, dass beispielweise eurer Arbeitsalltag sehr viel aus Pass & Bewerbungsbildern besteht und diesen Arbeitsalltag lernt ihr in der Ausbildung kennen.

2. Ich hätte niemals gedacht, wie körperlich anstrengend der Beruf ist. Ständiger Perspektivenwechsel während Shootings, Tragen von Hintergründen und großen, schweren Stativen mit Lichtformern, die doppelt so groß sind, wie man selber, um einige Beispiele aufzuzählen.

 

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3.Man darf eindeutig keine Höhenangst haben.

4.Der Beruf enthält sehr viel Physik und Technik. Ich bin jetzt nicht die Beste darin, aber ich habe eindeutig gemerkt, dass ich dadurch, dass ich mich so für den Bereich interessiere, mehr damit auseinandersetze und es auch schneller verstehe.

5.Durch die Berufsschule probiere ich mich immer mehr digital im gestalterischen Bereich aus und ich liebe es.

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6.In dem Beruf wird sehr viel mit Menschen zusammengearbeitet. Meistens finde ich es super. Meistens. Und dann gibt es diese Leute, mit denen man nicht klar kommt, die die Arbeit nicht zu schätzen wissen, oder nicht den gepflegten Menschenumgang kennen.

7.Fotografie besteht zum Großteil aus Schreibtischarbeit.

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8.Fangt früh mit den Berichtsheftaufgaben an! Je näher die Zwischenprüfung anrückt, desto mehr bekomme ich leichte Panik und organisiere mich dumm und dusselig, um irgendwie alle Aufgaben meinen und den Ansprüchen meiner Ausbilderin entsprechend anzufertigen.

9.Man muss sehr viel Durchhaltevermögen haben. Ich habe fast ein halbes Jahr lang nur Pass & Bewerbungsbilder fotografiert, aber jetzt, wo ich mehr machen kann, merke ich, dass es sich gelohnt hat, die Zeit durchzuziehen.

10.Der Beruf ist kein vierzig Stunden Job von montags bis freitags von 8-16 Uhr und innerhalb eines Jahres werdet ihr zu den Top Fotografen gehören und für Shootings auf der ganzen Welt gebucht. Ja, vielleicht war es bei der ein oder anderen Person so, aber meistens ist die Realität komplett anders. Fotografen gibt es wie Sand am Meer und um hier raus zustechen, müsst ihr viel Eigeninitiative zeigen. Bis ein Uhr nachts Bilder bearbeiten, die Wochenenden auf Hochzeiten verbringen, …

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Der Beruf ist hart, aber ich liebe es. Und wer weiß, wo führt es einen hin?

 

Sonntagsgedanken (25) – Sind wir wirklich so fixiert?

Whats-App, Facebook, Twitter, Instagram …

Soziale Netzwerke bringen uns dazu, die Hälfte des Tages im Internet unterwegs zu sein. Unsere Nachrichten zu checken, Bilder zu liken, unser Leben mit den anderen Usern zu teilen. AKTIV zu sein.

Und dann wenn wir vielleicht zwei Stunden nicht unser Handy in Greifweite haben, sodass wir nicht mitbekommen, wenn ein wichtiges Thema bei Whats-App geklärt wird, dann werden wir sofort dafür fertig gemacht.

In der letzten Zeit ist mir immer wieder aufgefallen, dass in unserer heutigen Gesellschaft es einfach vorausgesetzt wird, immer erreichbar zu sein. Festgestellt habe ich dies bei mir und in meinem Umfeld und davon möchte ich euch heute eine  Geschichte erzählen:

 

Man nehme mich und die Person, in die ich verliebt bin. Ich bin generell eine Person, die sich selten traut Dinge anzusprechen oder zu fragen.

Aus diesem Grund war ich schon irgendwie stolz auf mich, als ich ihn gefragt habe, wie er den einen Musiker findet. In der kompletten vergangenen Woche habe ich jemanden gesucht, der mit mir Montag auf ein Konzert fährt, aber keiner hört ihn.

Also habe ich gedacht, dass ich ihn einfach so frage, wie er den Musiker findet und wen er ihm gefällt, frage ich ihn, ob er Lust und Zeit auf ein Konzert hat.

Geschrieben habe ich ihm die SMS um 19.08 Uhr, als ich beim Babysitten war und die Kleinen Fernsehen geschaut haben. Dementsprechend hatte ich die Zeit, auch alle zwei Minuten nachzuschauen, ob er online war und die SMS gesehen hat. Kurz vor acht: er war immer wieder online, hat die SMS aber nicht gesehen.

Halb zehn: Ich war wieder zu Hause und er war immer wieder online gewesen, bei meiner Nachricht befand sich jedoch nicht das berüchtigte blaue Häckchen. Ich war total fertig, müde und einfach nur kaputt, dass dieser Faktor das Fass einfach nur zum Überlaufen gebracht hat, dass ich angefangen habe zu weinen.

Weinen ist nichts schlimmes. Es tut gut und danach fühle ich mich immer freier.

Ich habe einer Freundin davon geschrieben. Manchmal ist es normal, wenn man nicht antwortet. Es hat nichts mit der Person zu tun, sondern einfach, dass man  nicht schreiben möchte.

Ich bin duschen und dann ins Bett.

22 Uhr 58. Er hat geantwortet! Es ist zwar nichts aus dem Konzert geworden, jedoch nur, weil er keine Zeit hat.

Also war wieder alles gut.

 

Sind wir wirklich so sehr darauf fixiert, dass wir von unseren Mitmenschen erwarten, dass sie immer ein internetfähiges Gerät dabei haben, um auf ihre Nachrichten zu antworten und zu teilen, wo sie sich gerade befinden und welches Essen sie zu sich nehmen?

Eigentlich habe ich immer gesagt, ich bin nicht so. Immer habe ich mich über die Gesellschaft aufgeregt, die gleich rummeckert, wenn nicht sofort geantwortet wird.

Aber bei dem Erlebnis, was ich euch oben beschrieben habe, habe ich festgestellt, dass ich eigentlich genauso bin.

Und das macht mir Angst.


Daumen hoch für: Freundinnennachmittage, dass ich endlich jemanden gefunden habe, der einen ähnlichen Musikgeschmack hat, dieses wunderbar passende Zitat: Trotz all der Wolken und Regen, vielleicht doch der Sommer des Lebens (Casper, Kraftklub – Ganz schön okay)

Daumen runter für: gar nichts. Irgendwie läuft gerade alles gut, weshalb ich die schlechten Dinge auch positiv sehe.

 

Sonntagsgedanken (8) – Ab wann sind Zufälle keine Zufälle mehr?

Zufälle können einzeln kommen. Hier und da mal Etwas dass man nicht erwartet.

Von Zufall spricht man dann, wenn für ein einzelnes Ereignis oder das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse keine kausale Erklärung gegeben werden kann. (Wikepedia: Zufall)

Doch was ist, wenn sie immer öfter auftauchen und dabei sogar im Zusammenhang miteinander stehen? Spricht man doch noch von Zufällen?

Sind Zufälle dann Etwas, dass vielleicht sogar irgendwie gewollt ist? Dass wir dadurch eventuell zu bestimmten Taten verleitet werden?

Dass, was auch immer da oben ist, uns versuchen möchte zu helfen, durch all die aufeinanderfolgenden Zufälle?

Vielleicht sind die Zufälle dann eine Aufforderung zu einer bestimmten Tat?

 


 

Daumen hoch für: wenn so langsam bestimmte Steine ins Rollen geraten, positiven Stress, die Unterrichtsthemen im zweiten Halbjahr

Daumen runter für: Muskelkater an der nervigsten Stelle, meine Stimmung wenn ich vor Müdigkeit zwischen total Aufgedreht und total down wechsel (kennt das jemand?) 

Etwas das ich nicht einordnen kann: die Sache mit dem Verliebt sein, eine Familienangelegenheit über die ich irgendwann eventuell mal schreiben werde

Musiktipp: Andy Burrows – Hometown


 

 

Sonntagsgedanken (7) – Ich vermisse…

Ich vermisse es, neben einer Person einzuschlafen und dass diese Person, das erste ist, was man morgens nach dem Aufwachen sieht.

Ich vermisse diesen zauberhaften Moment vor einem Kuss.

Ich vermisse es, für jemanden das Leben zu bedeuten.

Ich vermisse es, eine Person zu haben, der ich mein Leben anvertrauen würde.

Ich vermisse es, dieses wunderbare Gefühl der Verliebtheit zu empfinden und dass es ebenfalls erwidert wird.

Ich vermisse es, eine Person zu haben, die mich genauso liebt, wie ich sie.


Daumen hoch für: ein wunderbares Praktikumsende, Vorfreude auf das was kommt

Daumen runter für: Selbstzweifel, Angst, Etwas das wiederkommt wo ich gedacht habe, dass ich es endlich los bin; wenn Alle auf mir rumhacken, Valentinstagsgedanken als Single

Musiktipp: Ellie Goulding – Love me like you do


 

Sonntagsgedanken (5) – Die Sache mit der Zukunft

Je weiter das Schuljahr voran schreitet, desto mehr mache ich mir Gedanken über die Zukunft. Erst Recht, seitdem ich Freitag mein Zeugnis bekommen habe. Das Erste, was für die Abiturnote zählt. Jetzt kommt alles schlag auf schlag: unser Theaterstück von Darstellendem Spiel, mein 18.Geburtstag, Studienfahrt, Vorabi Klausuren. Nur um ein paar Dinge für 2015 aufzuzählen. Es ist ernst.

Wir beginnen alle uns Gedanken über die Zukunft zu machen und unser Leben aufzubauen: C. hat überraschend die Schule gewechselt. A. denkt daran Fachabi zu machen und dann ins Ausland zu gehen. H. beginnt Arbeiten für ihre Mappe zu sammeln.

Ich ebenfalls. Zum Beispiel besuche ich im Mai die AMD in Hamburg für einen Infoabend zum Thema Modejournalismus. Seit ihr an solchen Dingen interessiert? Das ich euch über Universitäten und Studiengänge berichte, die mich eventuell interessieren? Wenn ja, teilt es mir gerne mit.

Außerdem überlege ich was ich nach der Schule als Erstes machen möchte. Ausland auf jeden Fall. Mein größter Wunsch ist Amerika. Etwas von der Welt sehen. Meine Wanderlust und mein Fernweh zumindest Etwas stillen. Das Leben genießen nach dem ganzen Schulstress. Für eine Zeit alle Sorgen vergessen. Vielleicht über die Strenge schlagen. Pause machen. Leben.

Bevor ich wieder zurück in Deutschland bin und ins kalte Wasser geschmissen werde. Der Ernst des Lebens. Zur Einschulung wird immer gesagt: Jetzt fängt der Ernst des Lebens an. Diese Aussage ist jedoch falsch. Nach der Schule fängt der Ernst des Lebens an.

In der Schule werden wir darauf vorbereitet. Wir lernen viel zu viele Dinge. Dinge, die wir brauchen werden. Dinge, die wir sofort wieder vergessen werden, sobald wir das Schulgelände verlassen werden. Es kommt auf den Beruf an, ob wir das Wissen aus den Unterrichtsfächern später benötigen oder nicht.

Aber wir lernen auch andere Dinge in der Schule:

Dinge, damit wir lernen Deadlines einzuhalten.

Dinge, damit wir lernen, dass es immer eine Person geben wird, auf die man hören muss, egal ob wir sie mögen oder nicht. Schließlich können wir uns später unseren Chef auch nicht aussuchen und müssen mit ihm klar kommen.

Dinge, damit wir lernen, wie wir lernen.

Dinge, damit wir zumindest Etwas auf die Zukunft vorbereitet sind.

Eine Sache wird sich aber komplett ändern. In der Schule kriegen wir ein Morgen vorgeschrieben. Wir haben Hausaufgaben zu Dienstag zu machen. Zu Mittwoch sollen wir die Englischvokabeln lernen. Zu Donnerstag steht das Geschichtsreferat über Napoleon an. Wir wissen, was wir zu tun haben.

Auch dank unseren Eltern, die noch ihre schützende Hand über uns halten.

In der Zukunft aber nicht.

Es liegt in unserer Hand, ob wir arbeiten gehen oder nicht. Ob wir wirklich die 400 Euro Monatsbudget für die wunderbare Tasche aus dem Outlet ausgeben, sie aber trotzdem noch immer so teuer ist. Ob wir die Wohnung putzen oder nicht.

Ja, im Idealfall wird die Familie uns immer beschützen, egal wie alt wir sind, aber in der Zukunft werden wir alle auf unseren eigenen Füßen stehen müssen und unser Leben aufbauen. Wir werden Dinge ausprobieren, wir werden wieder fallen, aber aufstehen und weiter machen. Viele viele male. Bis wir mit dem zufrieden sind, was wir haben und endlich angekommen sind.

Ja, so sieht unsere Zukunft aus.

Auf der einen Seite freue ich, aber auf der anderen Seite, habe ich auch eine riesige Angst.

 


Daumen hoch für: ein so gutes Zeugnis, was ich niemals erwartet hätte; wenn die Arbeit endlich gewürdigt ist, die man sich macht; dass ich am Donnerstag noch ein Praktikumsplatz für die nächsten zwei Wochen gefunden habe; einfach mal Alles fallen lassen und auf der Bühne los spielen; dass wir in Kunst im nächsten Halbjahr Fotografie als Thema haben

Daumen runter für: die Angst vor der eigenen Gesundheit, verwirrte Gefühle, die ich nicht einordnen kann

Lesetipp: da habe ich gleich zwei: Mashas heutiger Sonntagspost über den Kontrast zwischen Kindheit und Social Media ; das Interview mit Chiara Ferragni in der Februar Ausgabe der Instyle

Musiktipp: Banks – Someone new


 

 

Sonntagsgedanken (34) – Hollywoodgedanken

Irgendwie wünschen wir es uns doch alle.

Das unser Leben wie in einem Hollywoodfilm abläuft. Man führt ein beschissenes Leben, dann trifft man die Person, die alles auf den Kopf stellt und das beschissene Leben in ein tolles verwandelt. Aber erst nach Irrungen und Wirrungen findet man auf dem kompliziertesten Weg zueinander und lebt dann glücklich bis ans Lebensende. Bam, Ende! Aber mal ehrlich, will man erst am Ende glücklich sein?

Irgendwie wünschen wir es uns doch alle.

Das unser Partner ein echter Gentleman ist. Wie Edward Cullen aus Biss… , mit dem Charme eines Mannes aus vergangenen Zeiten. Dass er uns die Tür aufhält, dass er den Stuhl zurechtrückt, bevor wir uns setzen. Aber nicht jeder ist so. Unsere Ansprüche sind viel zu hoch, sodass wir nicht wahr nehmen, wie toll der Mann um die Ecke ist.

Hollywood und auch Bollywood. Das beides sind Traumwelten, in denen wir gerne für ein paar Stunden flüchten. Aber wir sollten nicht unser ganzes Leben darin verbringen und das zu schätzen wissen, was man hat, weil auch das ein Traum sein kann, jedoch auf eine andere Art und Weise.

 


 

 

Daumen hoch für: klassische Mädelsnachmittage, Prinzessin Lillifee Tee, kältere Tage

Daumen runter für: dass meine Mutter im Krankenhaus liegt, dass das Wetter sich nicht entscheiden kann, unfreundliche Menschen

Lieblingslied der Woche: Vierkantretlager – Das neue Gold

Festgestellt: das ich im Herbstfieber bin und mehr Hosen brauch

Vorfreude auf: mein Geburtstag am 10.09. , Schule (Jaaah, das ist verrückt, ich weiß. Aber ich freue mich am meisten auf manche Menschen und der Unterricht wird auch interessanter. Aber ich werde bestimmt bald euch wieder voll meckern. Spätestens wenn die Klausurenzeit beginnt :-D)

 


 

Sonntagsgedanken (20) – Freundschaft

Es gibt viele Arten von Freundschaft.

Die Freundin, die perfekt zum Partymachen ist.

Die Freundin, die perfekt für Shoppingtouren ist, weil sie sagt, was einem steht und was nicht.

Die Freundin, die perfekt für Abende mit Liebesfilmen und Schokoladeneis ist.

Ich könnte noch mehr Beispiele aufzählen. Es gibt aber nie die perfekte Freundschaft. Eine Freundschaft hat Ecken und Kanten. Eine Freundschaft muss gehegt und gepflegt werden. Zu einer Freundschaft gehören immer zwei.

Aber eine Freundschaft kann auch kaputt gehen. Wenn man sich weiterentwickelt, seine Interessen findet, sich selbst sucht, passiert sowas schnell.

Bei mir in letzter Zeit leider ziemlich oft. Freundschaften die schon seit der Kindheit bestehen und mit denen man viele Erinnerungen verbindet.

Ich weiß, sowas geht oft kaputt. Erst Recht in unserem Alter.

Aber trotzdem.

Es tut weh

 

 

Ich bin wieder da. Nach neunstündiger Busfahrt, aber auch mit der Fähre, bin ich seit Freitagabend wieder hier. Die Schwedenposts müssen leider etwas warten, da ich so doof bin und meine Kamera bei meiner Austauschschülerin vergessen habe 😛 Aber dank Facebook konnte ich mit ihr schreiben und sie bringt sie mir mit, wenn sie Donnerstag nach Deutschland kommt. Sorry nochmal :/

 

 

 

 

Sonntagsgedanken (19) – Kunst

Hey ihr Lieben,

am Montag, der erste Schultag, hatten wir keinen richtigen Unterricht sondern Kunstfachtag. Von der zweiten bis zur zehnten Stunde haben wir gemalt. Auch wenn ich irgendwann tierische Rückenschmerzen hatte, da ich die ganze Zeit stand, da ich im Sitzen nicht überall an der Leinwand ankam, machte es mir Spaß. Wir sollten unsere ganzen Schritte mit der Kamera festhalten und für mich ist es immer noch ein wunderbares Gefühl zu sehen, wie mit jedem Pinselstrich nach und nach ein ganzes Gemälde entsteht. Auch dass man am Ende des Tages so viel geschafft hat. Ich habe versucht, etwas Anderes als sonst auszuprobieren und mir deshalb eine Leinwand ausgesucht, die größer als die Vorgabe ist, da ich es noch nie hinbekommen habe, Etwas auf einem großen Format zu machen. Diesmal hat es geklappt.

Ich bin im ästhetischen Profil. Ich habe drei Stunden Kunst, nächstes Jahr wird es mehr, und zwei Stunden Darstellendes Spiel. Und auch sonst arbeiten die Lehrer viel mit künstlerischen Aspekten, da sie gemerkt haben, dass es sich dann ein Großteil besser merken kann. Da es auf dem anderen Gymnasium in der Stadt nicht diese Profilart gibt, sind bereits zwei rübergewechselt. Wenn nächstes Schuljahr die aus dem Ausland wiederkommen, sind wir fast dreißig Menschen.

Dreißig völlig verschiedene kreative Köpfe.

 

Kunst ist für mich vieles. Mode, Beauty etc. , Musik, Malen, Zeichen, Schreiben, … Und jeder, egal ob Mensch oder Tier, ist ein Lebenskünstler.

Was ich so schade finde, ist dass man versucht Kunst zu definieren. Kunst liegt im Auge des Betrachters. Während der eine eine schmutzige Socke ästhetisch findet, kriegt der andere dabei einen Würgreiz. Ist jetzt zwar ein grobes Beispiel, aber es ist so.

 

Wie seht ihr das?


 

 

Sonntagsgedanken (13) – Unabhängig oder nicht?

Kennt ihr das?

Ihr trefft diese eine Person. Vielleicht ist es sogar der/die Eine. Zuerst schleicht sie sich nur in euer Gehirn, nimmt dann von eurem ganzen Körper Besitz, bis sie tief in euer Herz gedrungen ist.

Ihr müsst ständig an sie denken. Könnt es nicht steuern.

Tja, so geht es mir gerade, aber noch nicht so krass. Wohl eher … im Anfangsstadium. Aber mit jeden Tag merke ich, wie es schlimmer wird. Finde ich es gut? Ich weiß es nicht!

Ich wurde in der Vergangenheit viel zu oft verletzt und weiß noch nicht, ob ich für was Neues überhaupt bereit bin.

Außerdem kennen wir uns kaum, werden aber in der Zukunft immer mehr miteinander zu tun haben. Dann wird es schlimmer werden und davor habe ich total Angst.

Und Angst davor, mich in eine Person zu verlieben, von ihr abhängig zu werden, die aber nicht das gleiche für mich empfindet.